Güstrow WW1 PoW Camp

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Güstrow WW1 PoW Camp

Berichtdoor Tandorini » 02 aug 2009, 09:56

In den ersten Wochen des Krieges (noch 1914) wurde auf der Bockhorst ein großes Kriegsgefangenenlager angelegt (IX.-AK.), das ca. 10.000 Gefangene aus Frankreich, Belgien, Russland und England beherbergte. Das Lager wurde von einem Landsturm-Btl. aus Seligenstadt in Hessen bewacht, und von dem Lagerverwalter Herrn Siefken geleitet. Dieser verwaltete bis zu seiner Pensionierung 1921 auch das danach (ab 1919) hier existierende Heimkehrerlager, das vor allem für die Flüchtlinge aus Posen / Westpreußen, aber auch aus dem Baltikum bestand.

Die Seelsorge der hier inhaftierten Kriegsgefangenen oblag in den ersten Monaten dem im Nebenamt die Militärseelsorge ausübenden Pastor Wilhelm Leffers aus Rostock. Sie war aber durch die große Entfernung sehr erschwert.
Die Gefangenen waren anfangs in großen Zelten untergebracht, in denen auch einmal Gottesdienst mit Gelegenheit zum Sakramentenempfang abgehalten wurde.
In der Folgezeit besuchte der Rostocker Vikar Heinrich Hemesaat jede Woche am Donnerstag die Lazarette des Lagers und hielt dann nachmittags in Güstrow den Religionsunterricht für die Kinder. Da die Zahl der Gefangenen immer mehr wuchs, beantragte Pastor Leffers beim damaligen Militär-Oberpfarrer Pawlicke in Hannover die Anstellung eines Militärpfarrers im Lager, was auch bewilligt wurde.
Der erste Militär-Pfarrer H. Bayer wurde nach einigen Monaten wieder versetzt und durch Pater Johannes Fischer abgelöst.

Er war ein Herz-Jesu-Priester, stammte aus Sittard und arbeitete als Missionspfarrer in Südamerika. Während seines Urlaubes in Deutschland wurde er durch den Kriegsausbruch an der Heimreise nach Brasilien gehindert und arbeitete dann als Militär-Pfarrer bis zum Kriegsende im Lager Bockhorst.
Außer seinem Dienst half er auch in der Zivil-Seelsorge, oder wenn Kranke zu versehen waren. Nach dem Kriegsende ist er dann in das Missionsgebiet seines Ordens nach Brasilien zurückgekehrt.

Im Gefangenenlager diente ihnen eine 20 x 10 m große Baracke als Kirche. Die Gefangenen bauten dann auf eigene Kosten auf der Baracke ein Türmchen, für das der Bonifatius-Verein eine Glocke leihweise zur Verfügung stellte (sie läutet noch heute bei uns zum Gottesdienst).


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Russische en Franse krijgsgevangenen.

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Franse krijgsgevangenen.

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Het kamp,foto vanop een wachttoren genomen?

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De kapel met krijgsgevangenen van verschillende nationaliteiten.

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Belgische krijgsgevangenen.

Iets naar beneden scrollen:
http://www.katholische-kirche-guestrow.de/a.htm

Hier staan Belgen en Nederlanders tussen:
http://yourarchives.nationalarchives.gov.uk/index.php?title=Category:Ruhleben_POW_Camp_Change_lists

Begin van de categorieën,is wel even zoeken naar WW1-items:
http://yourarchives.nationalarchives.gov.uk/index.php?title=Special:Categories&limit=500

http://yourarchives.nationalarchives.gov.uk/index.php?title=Home_page
NEC JACTANTIA NEC METU ("zonder woorden, zonder vrees")

Avatar:De Siciliaanse vlag,oorspronkelijk uit 1282,de triskelion (trinacria) in het midden,is van oorsprong een oud Keltisch zonnesymbool.


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Re: Güstrow WW1 PoW Camp

Berichtdoor Tandorini » 21 okt 2009, 20:28

NEC JACTANTIA NEC METU ("zonder woorden, zonder vrees")

Avatar:De Siciliaanse vlag,oorspronkelijk uit 1282,de triskelion (trinacria) in het midden,is van oorsprong een oud Keltisch zonnesymbool.


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